Deckwerk - BesTec®

Deckwerke

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Deckwerke werden im Wasserbau seit Jahrzehnten eingesetzt. Hierbei handelt es sich um Steinschüttungen, welche aus gebrochenen Steinen bestehen, um ein Abrutschen durch die Verkantung der gebrochenen Steine möglichst zu vermeiden. Da häufig diese Ausführung keine optimalen Ergebnisse erbracht hat, zum Beispiel durch Umlagerung der Steine nach einem Hochwasserereignis, wurden alternativ sehr schwere Gewichtsklassen und Größenklassen verwendet. Hierbei kommen nach wie vor auch Schlackesteine mit einem hohen spezifischen Gewicht, welches zum Beispiel deutlich über Granitgestein liegt, zum Einsatz. Die Schüttdichten liegen bei 60 cm, sehr häufig auch bei 100 cm.

Neben der optischen Beeinträchtigung ist auch der Wartungsaufwand, zum Beispiel der Verlust und Ausgleich der umgelagerten Steine und die schlechte Begrünbarkeit, ein Nachteil dieser Technik. Auch Alternativen, zum Beispiel eine Verklammerung der Steinschüttung mit speziellen Vergussmassen, führen zwar zu einer besseren Lagestabilität, die Optik aber auch die Begrünbarkeit bleiben jedoch weiterhin mangelhaft.

In zahlreichen Anwendungsbereichen wurden daher weitere Altenativen entwickelt, zum Beispiel Flussmatratzen (sogenannte "Reno"-matratzen), Röhrichtgabionen oder Steinmatratzen. Diese Produkte bestehen aus einem "gekammerten" System, hauptsächlich aus Drähten hergestellt. Aufgrund der Korrosionsprobleme wurden diese zunächst verzinkt, später feuerverzinkt oder mit Legierungen aus Aluminium und Zink beschichtet. Insbesondere in Bereichen mit Sedimenttransporten ist jedoch die Abrasivität nicht zu unterschätzen, sodass häufig die Korrosionsschäden (insbesondere bei den verzinkten Ausführungen) schon nach einigen Jahren sichtbar werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Gabionen üblicherweise vor Ort als leerer Drahtkasten aufgestellt werden müssen, um sie dann häufig manuell mit den entsprechenden Gesteinsmaterial zu befüllen.

Auch die Begrünung, zum Beispiel als Röhrichtgabionen, ist häufig problematisch. Um die Problematik Korrosion zu lösen und den Transport großer befüllter Elemente zu ermöglichen, wurde im Hause Bestmann das BesTec® Deckwerksystem entwickelt. Aufgrund der geringen Dicken von durchschnittlich 20 bis 30 cm (je nach Ausführung) sind diese Deckwerke zum Beispiel mittels Produkten der Baureihe Composit® begrünbar. Ähnlich wie bei den BesTec® Steinwalzen ist eine Produktion vor Ort, zum Beispiel parallel zu den vorbereitenden Bautätigkeiten wie dem Erdbau, der Böschungsprofilierung und anderen Aufgaben, möglich. Auch ein temporärer Einsatz von BesTec® Deckwerken ist möglich, zum Beispiel für Überlaufschwellen während der Befüllung mit Wasser von Tagebaurestlöchern. BesTec® Deckwerke können auch nach mehreren Jahren mittels der BesLift© Traversen wieder aufgenommen und für andere Aufgaben verwendet werden.

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