Steinwalzen - BesTec®

Steinwalzen

 

 

 
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BesTec® Steinwalzen als auch BesTec® Deckwerke werden mit frostsicherem, in der Körnung (Sieblinie) definiertem Gestein, gemäß Wasserbausteinklasse CP 45/125 nach EN 13 382 befüllt. Dies ist unabhängig von dem Einbauort. Die Steinwalzen und Deckwerke sind transportabel.

Basierend auf einem hochreißfesten Netzschlauch, wahlweise in den Durchmessern 100, 200, 300, 400 bzw. 450 mm (weitere Größen auf Anfrage), werden BesTec® Steinwalzen in Standardlängen von 1 m hergestellt. Hierbei erfolgt die Befüllung in BesLift© Befüllvorrichtung, sodass der Netzschlauch hängend, also ohne Auflage, komplett befüllt wird. Ziel ist es, einen maximalen Befüllungsgrad zu erhalten. Üblicherweise wird hierfür ungebrochenes oder gebrochenes, frostsicheres Natursteinmaterial eingesetzt. Zum Beispiel kommen Wasserbausteine gemäß EN 13 382 mit einer Sieblinie von 45 bis 125 mm (CP 45/125) zum Einsatz.

Größeres Gestein ist nicht geeignet, da hierdurch nicht die erforderlichen Schüttdichten erreicht werden können. In Fällen, in denen eine Begrünung mittels der Composit® Systeme oder anderer Varianten nicht ohne Weiteres möglich ist, zum Beispiel bei stark wechselnden Wasserständen oder häufigeren Trockenphasen, wird die Sonderausführung der BesTec® Röhrichtsteinwalzen Typ RSTW, mit den gleichen Durchmessern wie zuvor genannt, angeboten. Hierbei werden die Hohlräume zwischen der Steinschüttung mit Spezialsubstraten, zum Beispiel Lavagranulat der Sieblinie 8 bis 16 mm, verfüllt und mittels eines innenliegenden synthetischen Filters vor dem Ausspülen geschützt. Die Röhrichtsteinwalzen werden als Materialpaket geliefert: Vorbefüllte Röhrichtsteinwalzen sowie ArmaFlor® Röhrichtballen der Type MP5. Die Pflanzenauswahl richtet sich nach den jeweiligen örtlichen Bedingungen.

Für Bereiche geringer hydraulischer Belastung ist die Geröllsteinwalze Typ GSW mit den Durchmessern von 200, 300 oder 400 mm lieferbar. Dieses Produkt kommt auch in Gebieten, in denen Wasserbausteine bzw. die vorgenannte Sieblinie CP 45/125 nicht verfügbar sind bzw. aus örtlichen Gegebenheiten nicht gewünscht werden, zum Einsatz. Hier wird die übliche Maschenweite von 45 x 45 mm der knotenlosen Netze auch auf 25 bis 30 mm reduziert. Dabei ist zu beachten, dass die Durchströmbarkeit aufgrund der geringeren Maschenweite des Netzes beeinträchtigt wird. Zudem kann nicht die optimale Gewichtsklasse erreicht werden. Üblicherweise werden die Geröllsteinwalzen mit Schotter oder Geröll der Sieblinien zwischen 30 bis ca. 60 mm befüllt. Auch hier erfolgt je nach Menge und Örtlichkeiten eine Produktion und Befüllung vor Ort.

In Bereichen, in denen aus baulichen und örtlichen Bedingungen der Einbau von Deckwerken der Baureihe BesTec® nicht möglich ist, können Steinwalzen der oben genannten Ausführung, insbesondere der Variante STW und GSW als BesTec® Steinwalzenmatte Typ STWM mit- und untereinander verbunden werden. Dies erfolgt mittels einem materialgleichwertigen Polypropylen-Verrödelungstau aus dem BesFix© Programm oder Spezialclips (nicht zu verwechseln mit sogenannten Gabionen-C-Ringen), mit denen die Steinwalzenmatte die einzelnen Module mit- und untereinander verbindet. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die produktbedingten Radien, die sich beim Zusammenpressen der einzelnen Walzenmodule ergeben, zu einer eventuellen Lückenbildung führen können. So werden die Steinwalzenmatten, zum Beispiel unter Brückenbauwerk, bei schwerer Zugänglichkeit oder ähnlicher Aufgabenstellung eingesetzt. Üblicherweise kommen jedoch BesTec® Deckwerke, zum Beispiel Steinkammermatten, zum Einsatz.

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BesTec® Begrünbare Erosionsschutzsysteme aus Steinen (Deckwerke)


Geröllsteinwalze

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Geröllsteinwalzenmatte

Klicken Sie hier um die Datei herunterzuladen >>>Typ GSWM


Steinwalze

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Steinwalzenmatte

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Röhrichtsteinwalze

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Steinwalze - BESTEC®

Die im vergangenen Jahrhundert entwickelten Drahtschotterkörbe wurden zur
Böschungsfußsicherung an Gewässern entwickelt und ursprünglich aus Maschendraht, der
vor Ort in eine vorbereitete Mulde eingelegt, dann mit Gesteinsmaterial befüllt und
letztendlich verschlossen wurde, verwendet. Diese Konstruktion wurde dann über die
Folgejahre weiterentwickelt, sodass die Schotterwalzen, Drahtsteinwalzen oder auch als
sogenannte Gabionenwalzen aus verzinktem Draht, üblicherweise in einer Maschenweite
von ca. 60 x 80 mm einer Drahtstärke von ca. 2,2 – 2,5mm und einem Durchmesser von ca.
60 cm, verwendet wurden. Bedingt durch die Inflexibilität der Drähte, aber auch um
Beschädigungen am Draht zu vermeiden, wurden und werden diese Drahtsteinwalzen dann
vor Ort in 2m Länge vorkonfektioniert als zylindrische Körper befüllt, nachdem sie ebenfalls
zuvor an den Böschungsfuß eingelegt und dann befüllt wurden. Mit entsprechenden
Hebewerkzeugen werden teilweise diese Walzen auch vorbefüllt und dann in den
Böschungsfuß eingebaut. Bei diesen Verfahren hat sich selbst unter Verwendung von Alu-
Zink-Legierungen jedoch herausgestellt, dass die Handhabung umständlich ist und eine
große Gefahr besteht, dass die Drähte und die entsprechenden
Korrosionsschutzbeschichtungen (üblicherweise nur aus Zink) schon durch das Befüllen
bzw. den Einbau dermaßen beschädigt werden, dass Korrosionen schon nach wenigen
Einsatzmonaten auftreten, die letztendlich zu einem Ausfall des Systems führen.
Korrodierte Drähte, die abstehen, können Fische aber auch Menschen verletzen.
Der zu stabilisierende Böschungsfuß kann nicht über längere Zeiträume entsprechend
geschützt werden, sodass diese Technik entsprechende Defizite aufwies, die Bestmann
Green Systems als eine wichtige Entwicklungsaufgabe angesehen hat.
Zunächst einmal wurden seitens BGS Substitutprodukte entwickelt, die zum Teil in bereits
fertig vorkultivierter/begrünter Ausführung die Böschungsfußsicherung an Gewässern
nachhaltig übernehmen konnte wie z.B. die Armaflor® Röhrichtwalzen oder die
Armaflor®Kokosfaschinen.

BesTec® Steinwalzen – mehr als Steine im Netz

Steinwalze / Steinwalzen - BESTEX® von Bestmann Green Systems