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Produkte | ArmaFlor® | Röhrichtkissen

Typ RK

Die bisherigen Technologien und Produktionsverfahren zur Herstellung von vorkultivierten Röhrichtmatten, -soden o.ä. Produkten, basieren sehr häufig auf einer Kokosfasermatte, die mittels eines Kokosfasergewebes umhüllt werden.
Im Gegensatz zu diesen traditionellen seit vielen Jahrzehnten bekannten Produkten, hat BGS nun als Abfallprodukt des Tagebaus, die in der Braunkohleindustrie bekannte Xylit für die Vegetationsträgermatte verwendet.

Bei den Armaflor® - Röhrichtkissen handelt es sich um eine Vliesumhüllung, bestehend aus einem biologisch abbaubaren Biopolymervlies gem. EN 13432, in der Größe von ca. 1x1 m (andere Maße auf Anfrage).
Der so vorgefertigte Vegetationsträger wird dann mit 10 Pflanzen der Ufer- und Röhrichtzone/m² bepflanzt und vorkultiviert, so dass die Wurzeln in dem geschaffenen Wurzelraum zwischen dem Xylit sich etablieren und im 2. Schritt der Vorkultivierungsphase durch die Unterseite des Biopolymers wurzeln.

Durch das Xylit werden Nährstoffe und eine entsprechend optimale Sauerstoffzufuhr an die Pflanzen geführt, um hierdurch das Wachstum positiv zu beeinflussen.
Ebenfalls werden durch die Füllung aus Xylit, Nährstoffe, die sich im Gewässer befinden, gebunden und diesen den Pflanzen zur weiteren Verwertung zugeführt. Aufgrund dieses Effektes wird die Nährstoffmenge im Gewässer reduziert und somit die Gefahr des Algenwachstums reduziert.
Aufgrund der langsam biologischen Abbaubarkeit der Xylit-Fasern in Verbindung mit einer Verwurzelung, wird so ein langfristig als Uferschutz/Erosionsschutz aber auch nährstoffbindendes Pflanzenträgermaterial den Röhricht- und Uferpflanzen zur Verfügung gestellt.

Schema: