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Einzelpflanzen, Röhrichtpflanzen, Röhrichtbulte, Containerpflanzen und Containerstauden

Die nachfolgenden Informationen befassen sich speziell mit den in der aquatischen Ingenieurbiologie zum Einsatz kommenden Pflanzen. BGS hat ein Spektrum von ca. 60 Arten im Standard-Programm (Details hierzu finden Sie auf unserer CD „Pflanzeninformation“, die Sie gerne bei uns Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailanfordern können.).
Diese Arten haben sich über einen Erfahrungszeitraum von mehreren Jahrzehnten, speziell für die Ingenieurbiologie an Gewässern, als besonders geeignet herausgestellt.

Da es sich in der Ingenieurbiologie immer um den Einsatz von Technik und Natur handelt, sind entsprechende Varianten und Alternativen erforderlich, um optimale Bedingungen für den jeweiligen Anwendungs- und Einsatzfall zu gewährleisten. Es gibt nicht eine „Universallösung“ bei z. B. der Pflanzenart, der Topfballengröße oder der Zusammensetzung verschiedener Pflanzengemeinschaften.

Um die Bepflanzungsaufgaben individuell lösen zu können, ist daher ein umfangreiches Produktprogramm, gärtnerisch fachgerechter und vorkultivierter Pflanzenarten, als auch verschiedener Produktarten, z. B. Ballengrößen vorrätig zu halten, um die entsprechenden Aufgaben optimal lösen zu können.

Einzelpflanzen werden zur Bepflanzung von Vegetationsträgersystemen, z. B. Röhrichtmatten oder Röhrichtwalzen als auch zur Einzelbepflanzung von Retentionsbodenfiltern, Pflanzenkläranlagen, schwimmenden Systemen wie Schwimmkampen und schwimmenden Röhrichtdecken als auch für die Einzelbepflanzung direkt an den Gewässern benötigt. Schilfpflanzen sind beispielsweise besonders für Retentionsbodenfilter und Klärschlammvererdungsanlagen geeignet.

Insbesondere bei der Einzelbepflanzung sind besondere Gefährdungspotentiale zu beachten:

Hochwasser und Wellenauflauf können z. B. zum Ausspülen der Pflanzen führen, bevor sie sich durch eine feste Verwurzelung etablieren konnten. Die Ufer- und Röhrichtpflanzen müssen also gut entwickelt sein, um in kürzester Zeit eine Etablierung zu erreichen.

Unterschieden werden muss zwischen Bepflanzungen an fließenden Gewässern bzw. Gewässern mit einer mechanischen Belastung (z. B. Wellen) und Bereichen, in denen weder die Gefahr von Vertritt, Verbiss oder Erosion des Pflanzenballens besteht.

 

BGS-Anzuchtstätte Betrieb I in Tangstedt, Anzuchtbecken für Einzelpflanzen
BGS-Anzuchtstätte Betrieb I in Tangstedt, Anzuchtbecken für Einzelpflanzen
Bepflanzung mit Armaflor®-Einzelpflanzen durch BGService
Bepflanzung mit Armaflor®-Einzelpflanzen durch BGService
Armaflor®-Einzelpflanzen am Ende der ersten Vegetationsperiode
Armaflor®-Einzelpflanzen am Ende der ersten Vegetationsperiode
Anzucht diverser Sorten
Anzucht diverser Sorten
Myosotis palustris in der Anzucht
Myosotis palustris in der Anzucht
Versandfertig
Versandfertig
Verbissschutz nach Einbau von Armaflor®-Einzelpflanzen

Verbissschutz nach Einbau von Armaflor®-Einzelpflanzen
Verbissschutz nach Einbau von Armaflor®-Einzelpflanzen
Verbissschutz nach Einbau von Armaflor®-Einzelpflanzen

Pflanzen, die in einem Erdsubstrat vorkultiviert werden, unterliegen häufig der Gefahr, dass nach der Bepflanzung, auf Grund noch nicht ausreichender Verwurzelung der Pflanze im Boden, eine ganz oder teilweise erfolgende Ausspülung und Abschwemmung des Erdballens erfolgen kann, die dann eine entsprechend hohe Ausfallrate mit einer erforderlichen Nachpflanzung zur Folge hat.

Auf Grund dieser Erkenntnisse hat BGS u. a. sogenannte erdfrei vorkultivierte Pflanzen als Topfballenware im Angebot.

Für weitere Informationen Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster fordern Sie unseren Katalog auf CD-ROM an.