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Einzelpflanzen, Röhrichtpflanzen, Röhrichtbulte, Containerpflanzen und Containerstauden![]() Die nachfolgenden Informationen befassen sich speziell mit den in der aquatischen Ingenieurbiologie zum Einsatz kommenden Pflanzen. BGS hat ein Spektrum von ca. 60 Arten im Standard-Programm (Details hierzu finden Sie auf unserer CD „Pflanzeninformation“, die Sie gerne bei uns Da es sich in der Ingenieurbiologie immer um den Einsatz von Technik und Natur handelt, sind entsprechende Varianten und Alternativen erforderlich, um optimale Bedingungen für den jeweiligen Anwendungs- und Einsatzfall zu gewährleisten. Es gibt nicht eine „Universallösung“ bei z. B. der Pflanzenart, der Topfballengröße oder der Zusammensetzung verschiedener Pflanzengemeinschaften. Um die Bepflanzungsaufgaben individuell lösen zu können, ist daher ein umfangreiches Produktprogramm, gärtnerisch fachgerechter und vorkultivierter Pflanzenarten, als auch verschiedener Produktarten, z. B. Ballengrößen vorrätig zu halten, um die entsprechenden Aufgaben optimal lösen zu können. Einzelpflanzen werden zur Bepflanzung von Vegetationsträgersystemen, z. B. Röhrichtmatten oder Röhrichtwalzen als auch zur Einzelbepflanzung von Retentionsbodenfiltern, Pflanzenkläranlagen, schwimmenden Systemen wie Schwimmkampen und schwimmenden Röhrichtdecken als auch für die Einzelbepflanzung direkt an den Gewässern benötigt. Schilfpflanzen sind beispielsweise besonders für Retentionsbodenfilter und Klärschlammvererdungsanlagen geeignet. Insbesondere bei der Einzelbepflanzung sind besondere Gefährdungspotentiale zu beachten: Hochwasser und Wellenauflauf können z. B. zum Ausspülen der Pflanzen führen, bevor sie sich durch eine feste Verwurzelung etablieren konnten. Die Ufer- und Röhrichtpflanzen müssen also gut entwickelt sein, um in kürzester Zeit eine Etablierung zu erreichen. Unterschieden werden muss zwischen Bepflanzungen an fließenden Gewässern bzw. Gewässern mit einer mechanischen Belastung (z. B. Wellen) und Bereichen, in denen weder die Gefahr von Vertritt, Verbiss oder Erosion des Pflanzenballens besteht.
Pflanzen, die in einem Erdsubstrat vorkultiviert werden, unterliegen häufig der Gefahr, dass nach der Bepflanzung, auf Grund noch nicht ausreichender Verwurzelung der Pflanze im Boden, eine ganz oder teilweise erfolgende Ausspülung und Abschwemmung des Erdballens erfolgen kann, die dann eine entsprechend hohe Ausfallrate mit einer erforderlichen Nachpflanzung zur Folge hat. Auf Grund dieser Erkenntnisse hat BGS u. a. sogenannte erdfrei vorkultivierte Pflanzen als Topfballenware im Angebot. Für weitere Informationen |
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