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EinleitungGabionen werden unter verschiedenen Begriffen angeboten und bezeichnet. U.a. gelten als gleichwertige Begriffe: Steinkörbe, Drahtschotterkästen, Schanzkorb/Schanzkörbe, Drahtsteinkorb/Drahtsteinkörbe, Drahtgitterbehälter, Steinbox/Stonebox, Drahtschotterwalze/Schotterwalze, Röhrichtgabionen oder Flussmatratze/Flussmatratzen (als Sonderform der Gabione).
Das Wort Gabione kommt aus dem italienischen (gabbiar) und bedeutet Korb. Insofern ist „Gabionenkorb“ als Bezeichnung eine Doppelung des Namens. Gabionen gibt es in kleineren Bauformen auch als transportable Steinkörbe bzw. als Drahtschotterkasten. Grundsätzlich handelt es sich um einen Drahtkorb, der mit Steinen bzw. teilweise mit Boden gefüllt wird. Auch Bezeichnungen wie Stahlgitterkörbe bzw. Drahtgitterkörbe, Trockenmauerkörbe u.ä. Bezeichnungen sind üblich.
Gabionen sind wasserdurchlässig. Dadurch ist die Gefahr des hydrostatischen Überdrucks an Böschungen häufig eleminiert oder zumindestens deutlich reduziert. Dadurch können sehr häufig kostenintensive Drainagearbeiten entfallen. Im gestalterischen Bereich können z.B. Betonbauwerke mit vorgehängten Gabionen (eine Sonderausführung, die mit nur ca. 15 cm besonders schmal ist) gestalterisch aufgewertet werden. Hier sind entsprechende Befestigungssysteme jedoch erforderlich, um das nicht unerhebliche Gewicht sicher und langlebig aufnehmen zu können. Die gleiche Technologie kann für die Gestaltung von Gebäudefassaden verwendet werden und bieten je nach Befüllungsmaterial einen optischen Reiz und kombinieren diesen zusätzlich mit dem Schutz vor klimatischen Einflüssen. Im engeren Sinne bedeutet dieses, dass im Sommer eine kühlere Raumtemperatur gewährleistet werden kann und im Winter durch die Isolation die Raumtemperatur erhöht wird. Ebenfalls wird die Mauer vor Umwelteinflüssen, z.B. Regen geschützt.
BGS bietet eine Vielzahl von Gabionenvarianten an, speziell für den verarbeitenden Galabau.
AnwendungIm städtischen Bereich, insbesondere für den Sicht- und Lärmschutz, zeichnen sich die Gabionen durch ihre Beständigkeit gegen Vandalismus aus. Ein Umkippen der Gabionen ist nicht möglich. Ebenfalls ist das Besprühen (Graffiti) bedingt durch den Untergrund und Aufbau der Gabionen schlecht durchführbar. Ein weiterer Vorteil ist im städtischen Bereich aber auch im außerstädtischen Bereich die Einsparung an Platz, insbesondere im Neubaubereich, wo der Landschaftsverbrauch auf ein Minimum reduziert werden sollte. So ist z.B. bei einer Schallschutzmaßnahme nur 1/10 des Platzbedarfs erforderlich, den üblicherweise bei einer herkömmlichen Erdbauvariante (als Wall) erforderlich ist. Ebenfalls ist eine Beschädigung Verunzierung durch Graffiti, z.B. durch eine Bepflanzung, wo möglich, noch zusätzlich einsetzbar, um das Anbringen von Graffiti zu unterbinden.
Neben dem bereits erwähnten Einsatz als Lärmschutz- und Sichtschutzwand werden Gabionen im Landschafts- und Gartenbau zur Gartengestaltung und, wie bereits erwähnt, auch für die Gestaltung von Gebäuden und Fassaden verwendet. Trocken- und Schwergewichtsmauern sind ein weiterer Verwendungszweck. Die Hangbefestigung und Sicherung, der Bau von Stützwänden und -mauern, sowie Unterführungen und Böschungswände sind weitere Verwendungsmöglichkeiten. Auch der Straßen- und Wegebau, der Einsatz zur kommunalen Deponieabdeckung sowie im Bereich der Oberflächenwasserbehandlung und dort als sogenannte Rigolen, sind klassische Anwendungsbereiche. Grundsätzlich muss beim Aufbau der Gabionen der zeitgleiche Ablauf der Steinkorbbefüllung und der entsprechenden Hinterfüllung berücksichtigt werden. Im Wasserbau, z.B. unter Wasser als Uferschutz und Befestigung u.ä. Anwendungen, ist ein beschränkter Einsatz von Gabionen möglich. Insbesondere in fließenden Gewässern sowie bei Wellenschlag (Sog und Schwall) sind die
In der Gartengestaltung lassen sich Gabionen als dekoratives Gestaltungselement sehr gut einsetzen. So können hiermit z.B. ebenfalls Trockenmauern als Ersatz für Gartenzäune, aber auch zum Abfangen von Lichtschächten im Kellerbereich verwendet werden. Ebenso finden Gabionen ihre Anwendung in der Technik der Mehr Informationen erhalten Sie unter
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